Arge Eisenbahn Einbeck-Dassel e.V. Spur 1


Eine Information von Spur 1-Information (www.spur1.de) Stand: März 2002


Name:
Arbeitsgemeinschaft
Einbeck-Dassel e.V. Spur 1
Form: e. V. (eingetragener Verein)
Adresse: Arbeitsgemeinschaft
Einbeck-Dassel e.V. Spur 1
Backofenstraße 22
37574 Einbeck
Tel&Fax 05561-73102
Start:1976
Mitglieder20
Ziele: Aufbau einer Anlage im Modulsystem
Teilnahme an verschiedenen Ausstellungen
Pflege der Eisenbahn Einbeck-Dassel
Treffen:
monatlich
Backofenstr. 22, 37574 Einbeck
Vereinszeitschrift Name???
Erscheinung???
Preis DM ??? Mitglieder kostenlos
Mitgliedsbeitrag:DM ??,- / Jahr

Beschreibung der Einbeck-Dassel Modulanlage der 3. Generation

1. Beschreibung der Modulmerkmale

Es gibt keinen ZweifeI, daß das Fahren Puffer an Puffer mit Schraubenkupplungen auf Radien ab 2 Meter dem Vorbild am ehesten entspricht. In der Realität ist es doch nicht jedem ModeIlbahner möglich, eine Anlage oder eine BetriebssteIle auf Modulbasis nach diesen Merkmalen zu erstellen.

Die großen Radien, orignalgetreue Nutzlängen und Gebäudeausdehnungen ergeben hierbei selbst für einfachste Bahnhöfe eine Längenausdehnung, die einen Aufbau im heimischen Bereich des ModeIlbahners ausschließt. Außerdem können die Wenigsten einen deratigen Bahnhof mit dem vorhandenen Privat-Pkw noch transportieren.

Der Bau von nur einem oder wenigen Modulen eines solchen Bahnhofs dürfte aber kaum befriedigen. Wenn man schon viel Geld und Freizeit in eine Modellbahn steckt, möchte man doch mindestens einen kompletten Bahnhof oder einen längeren Streckenabschnitt sein eigen nennen und diesen auch in seinen eigenen vier Wänden aufbauen können und seine ModeIle im Betrieb erleben.

Diese Überlegungen führten zu den nachfolgend aufgeführten Merkmalen der neuen dritten Modulgeneration:

– bequemer Transport eines Moduls durch nur eine Person

– die Module eines Bahnhofs oder Streckenabschnittes sollten in einem Privat-Pkw transportiert werden können

– ein Betriebsteil sollte in einem Raum der eigenen Wohnung aufgebaut werden können, und
so Betrieb gemacht werden können

– der Betriebsteil sollte von nur einer Person auf- und abgebaut werden können

2. Aufbau der Module

Wir haben uns für einen Rahmen aus Aluminium-L-Profilen entschieden. Diese wurden zu einem Rechteck geschweißt. In diesen Aluminiumrahmen wurde von unten eine 10mm Sperrholzplatte eingelegt und verschraubt. Die Höhendifferenz zischen Sperrholzplatte und Aluminiumrahmen wurde mit einer Korkmehle aufgefüllt, diese wirkt gleichzeitig als Schallisolierung.



Die Schenkel der von uns gewählten L-Profile haben eine Länge von 50mm zu 20mm und eine Stärke von 5mm. Das ergibt eine Modulhöhe von 50mm. Die Modullänge haben wir auf 89,8cm festgelegt. Diese Länge ergibt sich aus den Maßen von 3 x 30cm oder 1 x 90cm Märklingleisen, abzüglich je 1mm pro Modulkante für einen bündigen Übergang. Als Breite haben wir für Streckenmodule mindestens 50cm gewählt. Bahnhofsmodule können bei Bedarf breiter sein. Für einen 3-gleisigen Bahnhof bietet eine Breite von 60cm gerade noch genügend Raum, um an den äußeren Gleisen Bahnsteige, Ladestraßen oder Rampen anzuordnen, es kann aber auch eine Breite von 50cm gewählt werden.

Die 50cm breiten Streckenmodule bieten genügend Raum für kleine Streckenverschwenkungen und Landschaftsgestaltung. Der Übergang zu anderen Streckenabschnitten und BetriebssteIlen ist auf die Modulmitte (also jeweils 25cm vom Modulrand) festgelegt worden. Das Gleis liegt hier auf einer 5mm starken Kork- oder Schaumstoffbettung von ca. 13cm Fußbreite.

Zur Zeit benutzen wir handelsübliche Tischlerböcke als Untergestell, die geringen Höhenunterschiede lassen sich durch Holzkeile ausgleichen. Mittelfristig ist allerdings an eine platzsparendere Stutzenkonstruktion gedacht, die auch einen geringen Höhenausgleich ermöglicht.

Der Preis eines solchen Moduls beläuft sich incl. Schweißlohn auf ca. 100,- DM ohne Gleismaterial. Eine fertiges Streckenmodul wiegt zwischen 4 und 6 kg.


3. Modulthema und Gleisgeometrie

Es ist natürlich problemlos möglich auf den beschriebenen Modulen schlanke Weichen und große Radien zu verlegen.

Da aber die Raumausdehnungen und vorhanden Pkw maximal 6-8 Module für eine BetriebsteIle oder einen Streckenabschnitt zulassen, haben wir uns vorwiegend für den 1020mm Radius und eine Betrieb mit Klauenkupplung entschieden. Mit dieser Gleisgeometrie lälßt sich ein einfacher Nebenbahnhof auf 5,40m bis 7,20m halbwegs realistisch nachbilden.

Thematisch kommt beim 1020mm Radius nur eine Nebenbahn mit relativ einfachen Bahnhöfen oder Gleisanschlüssen in Frage. Aber auch auf solchen Modulen läßt sich ein recht interessanter und abwechslungsreicher Betrieb durchführen. Drei Teilnehmer mit zwei BetriebssteIlen und einem Streckenabschnitt reichen für einen vorbildgerechten Zugbetrieb aus.

Bei einer Gesamtlänge von 15 - 20m für eine solche Anlage läßt sich auch mal ein geeigneter Raum für einen Fahrtag finden. Auch ist diese Größe noch für die Raumverhältnisse bei regionalen ModeIlbauausteIlungen tragbar.

Für weitere Informationen zur ModulanIage steht Ihnen unser Herr Behrens, TeI. 05561-81252, gerne zur Verfügung.